Ein wesentlicher Faktor für die Linderung von Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, ist eine gesunde Ernährung. Die Form der Ernährung bestimmt unmittelbar Krankheitsverlauf und Lebensqualität. Viele Fertiggerichte, industrielle Lebensmittel und Fastfood lösen Hautirritationen aus. Die enthaltenen chemischen Zusatzstoffe sind für chronische Hauterkrankungen mitverantwortlich.

Neurodermitis – Was macht uns so krank?

Geschmacksverstärker, Würzmittel, Konservierungsstoffe, Aromen und Farbstoffe sind heutzutage in vielen Lebensmitteln enthalten. Gerade Gerichte und Lebensmittel der schnellen Küche verfügen über eine Vielzahl dieser speziellen Zutaten. Auch alkoholische Getränke haben einen negativen Einfluss auf das Hautbild bei einer Erkrankung wie Neurodermitis. Unsere Vorfahren kannten diese industriell erzeugten Stoffe nicht, sie hatten keine Probleme mit der Haut, so wie wir sie kennen. Viele Neurodermitiker profitieren von einer Umstellung der Ernährung. Die Symptome werden deutlich gelindert oder verschwinden sogar ganz. Der Verzehr von Gemüse sowie Obst, in Form von Rohkost; frischem Fisch mit Omega-3 Fettsäuren und ein Verzicht von Fertiggerichten verändert vieles, vor allem die Haut!

Was ist die richtige Ernährung bei Neurodermitis?

Da jeder Betroffene unterschiedlich auf bestimmte Stoffe reagiert, gibt es leider keine goldene Ernährungsregel für alle Menschen mit Neurodermitis. Es muss probiert werden, was Reize auslöst und was nicht. Hilfreich in dieser Phase ist ein Ernährungstagebuch. Bei einer Verschlimmerung des Hautbildes lassen sich so Rückschlüsse auf Verzehrtes schließen und zukünftig lässt man diese Speisen weg. Allgemein gilt, eine ausgewogene Ernährung hilft, Mangelerscheinungen an wichtigen Vitalstoffen zu vermeiden. Wem rohes Gemüse schlecht bekommt, versucht es mit Gedünstetem. Vollkornprodukte und pflanzliche Fette sind zu empfehlen. Milchprodukte gilt es eher zu meiden, Wurstwaren und Fleisch sollten in kleinen Mengen verzehrt werden. Eine medizinische Versorgung stellt sicher, dass der Körper mit allen Stoffen ausreichend versorgt wird. In einigen Fällen verordnet der Arzt hierzu auch Nahrungsergänzungsmittel. Weitere Informationen findet man auch  in Videobeiträgen auf dem Infoportal Neurodermitis-Hautwissen.de.

Endlich wieder schöne Haut

Neurodermitis als Diagnose ist immer eine Hiobsbotschaft. Das Selbstbewusstsein leidet und Verzweiflung macht sich breit. Wer aktiv mit seiner Krankheit umgeht, kann auch etwas bewegen und verändern. Nehmen Sie Ihre Essgewohnheiten unter die Lupe. Eine gesunde Ernährung ist die halbe Miete auf dem Weg zu einer besseren Haut!

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